Abenteuer, Gemeinschaft und Lagerfeuer – Die Turmfalken beim VCP-Bundeslager 2026
Im Sommer 2026 hieß es für uns Turmfalken aus Naunhof: Rucksack packen, Halstuch einstecken und auf zum VCP-Bundeslager! Unser Ziel war Almke bei Wolfsburg, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland zusammenkamen, um gemeinsam eine ganz besondere Zeit zu erleben.
Ein großes Abenteuer beginnt
Schon die Anreise war mit viel Vorfreude verbunden. Schließlich ist ein Bundeslager kein gewöhnliches Pfadfinderlager. Für einige von uns war es das erste Lager dieser Größenordnung – und entsprechend beeindruckend waren die ersten Momente auf dem riesigen Lagerplatz.
Überall entstanden Zelte, Jurten und Kohten. Fahnen wehten über den einzelnen Lagerbereichen und innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich auf dem Gelände eine eigene kleine Pfadfinderstadt.
Natürlich bedeutete die Ankunft zunächst auch Arbeit: Material ausladen, Zelte aufbauen, Schlafplätze einrichten und unseren Lagerbereich so gestalten, dass er für die kommenden Tage zu unserem Zuhause werden konnte.
Pfadfinderleben rund um die Uhr
Die Tage auf dem Bundeslager waren abwechslungsreich und vollgepackt mit Erlebnissen. Workshops, Aktionen, Spiele und Begegnungen boten immer wieder die Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren und Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus anderen Regionen kennenzulernen.
Dabei zeigte sich einmal mehr, was ein Bundeslager ausmacht: Menschen aus ganz unterschiedlichen Orten kommen zusammen und trotzdem entsteht schnell das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.
Natürlich gehörte auch das klassische Lagerleben dazu. Gemeinsam wurde gekocht, gegessen, abgewaschen, Material organisiert und dafür gesorgt, dass unser Lager funktionierte. Nicht immer lief dabei alles exakt nach Plan – aber gerade das gehört schließlich zu einem richtigen Pfadfinderlager dazu.
Wenn das Wetter selbst zum Abenteuer wird
Dass ein Bundeslager auch Überraschungen bereithält, durften wir ebenfalls erleben. Ein aufziehendes Gewitter machte eine Evakuierung des Lagerplatzes erforderlich.
Für uns bedeutete das: Ruhe bewahren, den Anweisungen folgen, gemeinsam handeln und den vorgesehenen sicheren Bereich aufsuchen. Natürlich war die Situation zunächst ungewohnt und sorgte für zusätzliche Spannung. Gleichzeitig konnten wir erleben, wie gut eine solche Evakuierung auch bei einer großen Zahl von Teilnehmenden organisiert werden kann.
Nachdem das Gewitter vorübergezogen war und wir wieder auf den Lagerplatz zurückkehren konnten, war schnell klar: Auch dieses Erlebnis wird Teil unserer Bundeslager-Geschichte.
Was andere vielleicht als ungeplante Unterbrechung bezeichnet hätten, verbuchten wir Turmfalken kurzerhand unter „Adventure“. Schließlich gehört zum Pfadfinden auch, mit unerwarteten Situationen umzugehen und gemeinsam das Beste daraus zu machen.
Begegnungen, Gemeinschaft und neue Freundschaften
Ein besonderes Erlebnis war die Größe und Vielfalt des Bundeslagers. Wo sonst trifft man innerhalb weniger Tage so viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland?
Man kam miteinander ins Gespräch, tauschte Halstücher und Abzeichen, lernte neue Lieder und Spiele kennen und konnte erleben, wie unterschiedlich Pfadfinderarbeit sein kann – und wie viel uns gleichzeitig miteinander verbindet.
Viele Begegnungen entstanden ganz spontan: auf dem Weg über den Lagerplatz, bei gemeinsamen Aktionen, beim Essen oder am Abend am Lagerfeuer.
Lagerfeuer gehört natürlich dazu
Was wäre ein Pfadfinderlager ohne Lagerfeuer?
Nach einem langen Tag gemeinsam am Feuer zu sitzen, Geschichten zu erzählen, zu lachen und zu singen, gehört zu den Momenten, die ein Lager besonders machen. Wenn es langsam dunkel wird, die Feuer knistern und von irgendwo auf dem Platz Gitarren und Gesang zu hören sind, entsteht diese ganz besondere Lagerstimmung, die man nur schwer beschreiben kann.
Und spätestens dann weiß man wieder, warum sich der ganze Aufwand beim Packen, Aufbauen und Organisieren lohnt.
Eine besondere Zeit für die Turmfalken
Für uns Turmfalken war das Bundeslager in Almke weit mehr als nur eine gemeinsame Fahrt. Solche Lager stärken unsere Gemeinschaft und schaffen Erinnerungen, über die wahrscheinlich noch lange gesprochen wird.
Wir haben gemeinsam Herausforderungen gemeistert, Neues entdeckt, viel gelacht und viele kleine und große Abenteuer erlebt – einschließlich einer Gewitterevakuierung, die definitiv nicht jeden Tag auf dem Programm steht.
Vor allem aber haben wir wieder erfahren, was Pfadfinden ausmacht: Gemeinschaft, Verantwortung, Freundschaft, Abenteuer und die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken.
Nach einer ereignisreichen Zeit hieß es schließlich wieder: Zelte abbauen, Material zusammenpacken und Abschied nehmen.
Zurück nach Naunhof ging es mit müden Beinen, reichlich Schmutzwäsche und sicherlich etwas weniger Schlaf als üblich – dafür aber mit vielen Geschichten, neuen Bekanntschaften und unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck.
Für uns steht fest: Das VCP-Bundeslager 2026 in Almke wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – und das Gewitter gehört jetzt natürlich auch dazu.
Gut Jagd / Gut Pfad





























